Psychedelika bei Traumafolgestörungen
Psychedelisch unterstützte Psychotherapie zeigt bei Traumafolgestörungen vielversprechende und teils anhaltende Wirkungen. Vermutlich wirken dabei eine erhöhte Neuroplastizität, Veränderungen in angstrelevanten Netzwerken und ein erleichterter Zugang zu autobiografischen Erinnerungen zusammen. Zur Erklärung dieser Effekte stellen wir das Prozessmodell des «Helioskop-Effekts» vor: Unter geeigneten Bedingungen – etwa durch sorgfältiges Screening, Vorbereitung, ein stimmiges Set und Setting sowie therapeutische Begleitung – können belastende Erinnerungen erneut erlebt werden, ohne zu überfluten («ermöglichte Exposition»), während zugleich Sicherheit erfahren wird («gewährter Schutz»).
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