Robodog statt BlindenhundEin vierbeiniger Roboter der ETH Zürich soll bald Menschen mit Sehbehinderung im Alltag unterstützen. Er bewegt sich selbstständig, kann Treppen steigen und Hindernissen ausweichen.
KI lernt Sprache des Schlafs – und sagt so Krankheitsrisiken vorausEin neues KI-Modell analysiert physiologische Schlafdaten aus einer einzigen Nacht und kann daraus das Risiko für 130 Erkrankungen ableiten – von Herzkrankheiten bis Demenz.
Warum ein Nickerchen Gedächtnis und Konzentration stärktDie Verbindungen zwischen Nervenzellen werden im Laufe des Tages immer stärker – bis sie kaum mehr neue Informationen aufnehmen können. Forschende aus der Schweiz und Deutschland zeigen nun: Schon ein kurzer Mittagsschlaf hilft dem Gehirn, sich zu regenerieren.
Weshalb manche Wunden einfach nicht heilenChronische Wunden gehören zu den häufigsten Gründen für Amputationen. Nun zeigt eine neue Studie, dass ein verbreitetes Wundbakterium die Heilung aktiv sabotiert – und wie sich dieser Effekt gezielt ausschalten lässt.
Blutdruckmessung zu Hause: Ein Drittel der Hypertonie-Patienten misst gar nichtKostenlose Geräte, Schulung und persönliche Betreuung reichen oft nicht aus: Eine US-Kohortenstudie zeigt, dass viele Hypertonie-Patienten im Alltag keinerlei Messwerte erheben.
Diabetes: Psychisch Erkrankte erhalten seltener GLP-1-RezeptoragonistenWeltweit werden Menschen mit psychischen Erkrankungen häufiger mit Insulin, aber seltener mit modernen Therapien behandelt. Angesichts ihres ohnehin erhöhten kardiovaskulären Risikos könnte dies ihre Lebenserwartung zusätzlich verkürzen.
Wenn Mimik zur Fremdsprache wirdAutistische und nicht-autistische Erwachsene zeigen Emotionen wie Wut, Freude und Trauer mit unterschiedlichen Gesichtsausdrücken. Missverständnisse entstehen dabei auf beiden Seiten.
Spritze statt Infusion: Simulationen verbessern AntikörperentwicklungForschende der Ruhr-Universität Bochum haben eine Simulationsmethode entwickelt, mit der sich die Fliesseigenschaften von Antikörpermedikamenten vorab berechnen lassen, statt sie experimentell zu testen. Das spart Zeit und Ressourcen – und macht den Weg frei für Selbstinjektionen.
Hautersatz – made in SwitzerlandGrossflächige Verbrennungen lassen sich oft nicht ausreichend mit Eigenhaut decken. Forschende aus Zürich arbeiten deshalb an einem im Labor gezüchteten Hauttransplantat. Dieses ist elastisch und wächst mit dem Körper mit – ein entscheidender Vorteil bei jungen Patientinnen und Patienten.