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Elemente des KOKON-KTO-Trainings in S3-Leitlinie integriert

Ein Training des Kompetenznetzwerks Komplementärmedizin in der Onkologie für onkologisch tätige Ärzte (KOKON-KTO) hat zum Ziel, Ärzte darin fortzubilden, ein Gespräch mit ihren Krebspatienten zu komplementärmedizinischen Therapien zu führen und passende Empfehlungen zu machen.

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Elemente aus dem KOKON-KTO Trainingskonzept wurden in die kürzlich veröffentlichte S3-Leitlinie «Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen» des Leitlinienprogramms Onkologie in Deutschland integriert. Dieses Training wurde im Rahmen einer Studie des Kompetenznetzwerks Komplementärmedizin in der Onkologie (KOKON) entwickelt und evaluiert.

Zu den in die S3-Leitline integrierten Elementen gehört beispielsweise eine Kriterienliste, mit der Behandelnde und Patienten dabei unterstützt werden, seriöse Anbieter von komplementärmedizinischen Verfahren anhand definierter Qualitätskriterien auszuwählen.

Zur Kriterienliste seriöse Anbieter


Auszug aus der S3-Leitlinie zum KOKON-KTO-Training:
Dass Ärzte lernen können, ein systematisches Gespräch zu komplementärmedizinischen Maßnahmen zu führen, konnte im Rahmen einer großen randomisierten von der Deutschen Krebshilfe geförderten Studie gezeigt werden.

Nach dem KOKON-KTO Training (bestehend aus 6 Stunden e-Learning und 2 Tagen Workshop) waren alle teilnehmenden onkologisch tätigen Ärzte befähigt, das Thema komplementäre Methoden systematisch und individualisiert in nur 20 min. mit Patienten zu besprechen.

Beim KOKON-KTO Training handelt es sich um ein systematisch entwickeltes Konzept, das auf die Implementation in die Praxis ausgerichtet ist. Im eLearning wird Wissen vermittelt und im Workshop die Umsetzung des Gesprächs trainiert. Der Leitfaden für den Gesprächsablauf ist online verfügbar.


Der Ablauf des KOKON-KTO Gesprächs besteht aus folgenden Schritten:
  • Den Kontext berücksichtigen
  • Informieren über Dauer und Ziel des Gesprächs
  • Erfassen der Nutzung und des Interesses an komplementären Methoden
  • Priorisieren der Gesprächsthemen, Empfehlungen aussprechen: (a) Generell Bewegung und Entspannung + ggf. Ernährung, aber individuell angepasst; b) situationsspezifisch zu bestimmten komplementären Methoden)
  • Besprechen: Zuraten/Akzeptieren/Abraten bei spezifischen komplementären Methoden
  • Konkretisieren: Empfehlungen zusammenfassen und konkretisieren, um die Implementierung zu unterstützen. Hilfreich können hier standardisierte Abläufe der Sprechstunde und standardisierte Fragebögen sein, sowohl im Erstkontakt als auch in den Wiederholungssitzungen
Hilfreich können hier standardisierte Abläufe der Sprechstunde und standardisierte Fragebögen sein, sowohl im Erstkontakt als auch in den Wiederholungssitzungen.PS

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